Invisalign
Sichtbare Brackets waren der Standard der 1990er Jahre. Heute werden viele erwachsene Patientinnen und Patienten mit transparenten Aligner-Schienen behandelt. Invisalign besteht aus 14 bis 60 individuell tiefgezogenen Kunststoffschienen, die alle ein bis zwei Wochen gewechselt werden. Jede Schiene bewegt die Zähne um wenige Zehntel Millimeter weiter Richtung Zielposition.
Der praktische Vorteil ist die Planbarkeit. Vor der ersten Schiene rechnet die Software ein 3D-Modell der gesamten Behandlung durch und zeigt das Endergebnis. Sie sehen die Simulation in der zweiten Sitzung und können den Plan anpassen lassen.
Wenn Invisalign nicht reicht
Bei ausgeprägten skelettalen Fehlstellungen, komplexen Drehbewegungen oder kombinierten kieferorthopädisch-chirurgischen Therapien sind feste Apparaturen oder eine Kombinationstherapie notwendig. Dr. Toloudis bespricht das im Befund. Falls Invisalign nicht passt, behandeln wir mit festen Brackets oder mit Lingualtechnik (Brackets auf der Innenseite der Zähne).
Frühbehandlung bei Kindern
Bei manchen Kindern zeigen sich bereits zwischen sechs und acht Jahren Hinweise, die für eine kieferorthopädische Frühbehandlung sprechen — Kreuzbiss, ausgeprägter Engstand, frühzeitiger Milchzahnverlust. Eine frühe Intervention kann eine spätere komplexere Behandlung verkürzen oder vermeiden. Dr. Toloudis behandelt im Wechselgebiss und in der Pubertät.
Retainer
Eine Kieferorthopädie endet nicht mit der letzten Schiene. Zähne haben die Tendenz, in ihre ursprüngliche Position zurückzuwandern. Ein Retainer — ein hauchfeiner Draht auf der Innenseite der Frontzähne — verhindert diesen Effekt. Wir kontrollieren ihn jährlich im Rahmen der Dentalhygiene.
Was Sie für das Erstgespräch brauchen
Keine Überweisung, keine Vorbefunde. Wir scannen, fotografieren und untersuchen klinisch. Die erste Invisalign-Simulation steht etwa zwei Wochen nach dem Erstgespräch zur Verfügung. Bis zu diesem Punkt entstehen für Sie keine Behandlungskosten.