Wann ein Inlay die richtige Wahl ist
Zwischen der direkten Füllung und der Vollkrone liegt ein wichtiger Bereich: Defekte, die zu gross für eine Füllung, aber zu klein für eine Krone sind. Hier kommen Inlay, Onlay und Teilkrone ins Spiel. Sie werden im Labor passgenau gefertigt und anschliessend in den Zahn eingeklebt. So lässt sich ein grösserer, kaubelasteter Defekt im Seitenzahn stabil versorgen, ohne den ganzen Zahn beschleifen zu müssen.
Der Leitgedanke ist der Erhalt gesunder Substanz. Wir fassen nur, was nötig ist. Wo der Übergang von der Füllung zum Inlay und von dort zur Krone liegt, lesen Sie im Vergleich Composite oder Inlay und Inlay oder Krone.
Inlay, Onlay oder Teilkrone
Die Begriffe beschreiben, wie viel des Zahns die Restauration fasst. Ein Inlay liegt innerhalb der Höckergrenzen, ein Onlay überdeckt zusätzlich einen oder mehrere Höcker, eine Teilkrone fasst noch mehr der Kaufläche, ohne den Zahn rundum zu umschliessen. Welche Form passt, hängt davon ab, wie viel gesunde Substanz noch trägt. Das beurteilen wir am einzelnen Zahn.
Aus unserem eigenen Labor
Unsere Keramik-Restaurationen entstehen im Eigenlabor in Zürich. Kurze Wege zwischen Praxis und Labor bedeuten eine Verantwortung für Passung und Farbe und eine enge Abstimmung im Detail. Vollkeramik ist formstabil, kaubelastbar und in der Farbe Ihres Zahns gehalten.
So läuft die Behandlung ab
Nach der Vorbereitung des Defekts nehmen wir eine digitale oder klassische Abformung. Auf dieser Grundlage fertigt das Labor das Werkstück, während ein Provisorium den Zahn schützt. Beim zweiten Termin kleben wir das Inlay adhäsiv ein, kontrollieren Passung und Biss und polieren die Oberfläche. Brauchen Sie eine umfassendere Versorgung mit Kronen oder Brücken, finden Sie diese unter Zahnersatz.