Resident Zahnarztpraxis

Augmentation

Das Fundament fürs Implantat.

Ein Implantat braucht genug Knochen, um stabil zu halten. Fehlt er, bauen wir ihn planbar wieder auf. Mit 3D-Planung, oft im selben Eingriff wie die Implantation.

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Werte

Wie wir arbeiten.

  • Dreidimensional geplant

    Vor jedem Eingriff zeigt eine 3D-Aufnahme Höhe, Breite und den Verlauf der Nerven millimetergenau.

  • Oft einzeitig

    Wo der vorhandene Knochen genug Halt bietet, setzen wir Implantat und Aufbau im selben Eingriff.

  • Bewährte Methoden

    Gesteuerte Regeneration, Knochenblock und Sinuslift gehören zum festen Repertoire unserer Oralchirurgie.

Warum genug Knochen über den Erfolg entscheidet

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Wurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Damit sie dauerhaft hält, muss sie von genug Knochen umschlossen sein. Nur dann wächst der Knochen fest an die Implantatoberfläche an und kann später eine Krone oder Brücke sicher tragen. Entscheidend sind zwei Masse: die Höhe des Knochens und die Breite des Kieferkamms. Reicht eines von beiden nicht aus, ist ein Aufbau die Voraussetzung für ein stabiles, langlebiges Implantat.

Knochen geht vor allem nach einer Zahnentfernung, durch fortgeschrittene Parodontitis oder durch eine lange unversorgte Lücke verloren. Je früher eine Lücke versorgt wird, desto mehr Knochen bleibt erhalten. Den Zusammenhang vertiefen wir im Ratgeber zu Knochenaufbau und Sinuslift.

Die Aufbaumethoden im Überblick

Welche Methode infrage kommt, hängt davon ab, wie viel Knochen an welcher Stelle fehlt. Bei kleineren bis mittleren Defekten füllen wir den Bereich mit Aufbaumaterial und decken ihn mit einer Membran ab, die das schneller wachsende Weichgewebe fernhält (gesteuerte Knochenregeneration). Fehlt grössere Breite oder Höhe, kann ein Knochenblock als stabiles Gerüst verschraubt werden. Und direkt nach einer Zahnentfernung erhält der Kammerhalt das vorhandene Volumen, bevor es sich abbaut.

Der Sinuslift im Oberkiefer

Im seitlichen Oberkiefer liegt über den Zahnwurzeln die Kieferhöhle. Nach dem Verlust dieser Zähne wird der verbleibende Knochen oft zu flach für ein Implantat. Beim Sinuslift heben wir die Schleimhaut der Kieferhöhle vorsichtig an und füllen den Raum mit Aufbaumaterial, sodass die nötige Höhe entsteht. Bei wenig fehlender Höhe geschieht das schonend durch den Implantatkanal, bei grösserem Bedarf über ein kleines Fenster in der seitlichen Kieferwand. Beide Eingriffe gehören zum Repertoire unserer Oralchirurgie.

Wie wir planen

Knochenaufbau und Sinuslift sind etablierte, gut planbare Eingriffe. Wir senken die Risiken, indem wir vor jedem Eingriff eine dreidimensionale Röntgenaufnahme anfertigen. Sie zeigt Höhe und Breite des Knochens, die Lage der Kieferhöhle und den Verlauf wichtiger Nerven millimetergenau. Auf dieser Grundlage planen wir Aufbau und Implantatposition präzise, bevor der erste Schnitt erfolgt. Ob in Ihrem Fall überhaupt ein Aufbau nötig ist, zeigt erst die Untersuchung mit 3D-Aufnahme.

Protokoll

Drei Schritte.

  1. 01 · 3D-Diagnostik

    Die dreidimensionale Aufnahme zeigt, ob und wie viel Knochen für ein stabiles Implantat fehlt.

  2. 02 · Aufbau

    Gesteuerte Regeneration mit Membran, Knochenblock oder Sinuslift, je nach Defekt und Lage.

  3. 03 · Einheilung

    Der neue Knochen wird tragfähig, dann folgt das Implantat oder es festigt sich der einzeitige Aufbau.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?

Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt und ist daher nicht schmerzhaft. In den Tagen danach kann es zu einer leichten Schwellung und einem Spannungsgefühl kommen, ähnlich wie nach einer Zahnentfernung. Die meisten Beschwerden lassen sich mit den üblichen Schmerzmitteln gut kontrollieren.

Kann das Implantat gleichzeitig gesetzt werden?

Häufig ja. Wenn noch genug stabiler Knochen vorhanden ist, um das Implantat fest zu verankern, setzen wir es im selben Eingriff und bauen den fehlenden Knochen darum herum auf. Reicht der Knochen für eine sichere Verankerung nicht aus, bauen wir zuerst auf und setzen das Implantat nach der Einheilung.

Woher kommt der Knochen für den Aufbau?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Eigener Knochen aus dem Kiefer gilt als zuverlässig, weil der Körper ihn besonders gut annimmt. Daneben kommen aufbereitete Ersatzmaterialien tierischen Ursprungs oder synthetische Materialien zum Einsatz, die als Gerüst für neuen, körpereigenen Knochen dienen. Welche Lösung passt, besprechen wir individuell.

Ist ein Knochenaufbau immer nötig?

Nein. Viele Implantate lassen sich ohne jeden Aufbau setzen, wenn genug Knochen vorhanden ist. Ein Aufbau wird erst nötig, wenn die dreidimensionale Aufnahme zeigt, dass Höhe oder Breite des Knochens für eine stabile Verankerung nicht ausreichen.
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